Glaube nicht dem,

der von weit herkommt,

sondern dem, der von dort zurückkehrt.

 

Die Columbus-Loge in Berlin...

ist eine Gemeinschaft von Männern, die ein pragmatisches Interesse an humanistischem Denken und Handeln teilen. Wir sind ein eingetragener Verein öffentlichen Rechts. Liberales Denken und die undogmatische Auseinandersetzung mit den Themen der Zeit bilden den Kern des Logen-Lebens – und zwar in einer friedvollen und von Toleranz geprägten Gemeinschaft. Wohltätigkeit ist das Produkt der Loge.

Die Columbus-Loge steht für Erneuerung und Weltoffenheit. Unsere gesellschaftlichen Anlässe – mit Partnern, Familien und Gästen – dienen der Geselligkeit und dem Wunsch unsere humanitären Aktivitäten in der Gesellschaft darzustellen.

Auch durch unsere Öffentlichkeitsarbeit möchten wir humanitäres Handeln mit Leben füllen und den Anreiz schaffen, Anderen Erfahrungen und Teilnahme zu ermöglichen. Für den einen bedeutet die Loge eine Ergänzung seiner Lebensinhalte, für den anderen bietet die Loge Rückhalt in einer toleranten Gemeinschaft, ohne Konkurrenzdenken und Machtanspruch.

Die Organisation in einer Brudergemeinschaft schafft die Atmosphäre, mit der wir Abstand vom Alltag und den beruflichen Verhaltensweisen nehmen. Damit wir unseren Geist und Verstand öffnen, um uns der inhaltlichen Arbeit widmen zu können. Menschlichkeit, Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und Aufrichtigkeit gegenüber sich Selbst, sollen uns anleiten.

Im Logen-Leben gibt es Ideale, Regeln und auch Rituale. Dies alles dient alleine der Atmosphäre der Gemeinschaft und den gemeinsamen Zielen der Humanität. Die Columbus-Loge ist Bestandteil des Deutschen Druiden-Ordens. Wir berufen uns auf die Geschichte des Ordens und der Druiden im Sinne des Leitspruchs: Einigkeit, Frieden und Eintracht. Unsere Vorbilder sind die Menschen, die durch Toleranz, Humanität und ethisches Handeln die Gesellschaft positiv beeinflusst haben.

Dabei sind wir politisch neutral, an keine Glaubensrichtung gebunden, undogmatisch und frei im Denken. Diese Freiheit führte dazu, dass die Columbus-Loge im Nationalsozialismus verboten war, wie überhaupt die meisten Logen in Diktaturen – wegen ihres freiheitlich demokratischen Gedankengutes – verfolgt wurden.

Die ursprünglich 1874 gegründete Columbus-Loge wurde im Jahr 1972 neu ins Leben gerufen. Wagemut, Tatkraft und Weltoffenheit des Christopher Columbus (1447-1506) waren solche Eigenschaften, welche die Namenswahl mitbestimmten.

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