Die Loge - kurz vorgestellt -

Mitgliedschaft in einer Loge ist Entspannung, Freizeit, Information, geistige Auseinandersetzung und vor allem Geselligkeit.

Freundschaften werden durch gemeinsame Erlebnisse gestärkt und gepflegt.

Die Logenmitglieder treffen sich in regelmäßigen Abständen in ihrem Logenhaus.

Die Grundlage für ein breites Diskussionsspektrum ist durch die unterschiedlichen Berufe der Mitglieder gewährleistet. Im Logenkreis bezeichnen sie sich als Brüder.

Die Loge ist in der Regel ein eingetragener Verein. Jede Loge ist Mitglied im DEUTSCHEN DRUIDEN-ORDEN VAOD e.V.

Die Loge pflegt in vielfältiger Art all das, was als Gemeinsinn und Brüderlichkeit bezeichnet wird. Sie vertritt eine positive Lebenseinstellung und humanistisches Gedankengut. Sie bemüht sich um Verständnis, um Erweiterung und Vertiefung des Wissens und ist im Rahmen ihrer Möglichkeiten gemeinnützig aktiv.

Die Loge will ihren Mitgliedern Ruhe und Besinnung geben. Sie will Rückschau halten und ist zugleich an Fortschritt interessiert, indem sie den Blick in die Zukunft richtet. Damit ist sie ihren Mitgliedern ein ruhender Pol des Ausgleichs. Vorträge, und Gedankenaustausch sowie eine niveauvolle Art der Geselligkeit sind Voraussetzungen dafür.


Der Druiden-Orden

1781 in London gegründet, 1825 Logengründung in Nordamerika, 1861 in Australien, 1872 Gründung der Dodona-Loge in Berlin; sie besteht heute noch. Seit 1908 sind die nationalen Druiden-Orden in der "International Grand Lodge of Druidism", IGLD organisiert.

Im Dritten Reich wurde der Deutsche Druiden-Orden (DDO), wie alle derartigen Vereinigungen, verboten; 1948 Wiedergründung. Derzeit existieren in Deutschland 61 Druidenlogen, davon 3 wieder in den neuen Bundesländern. Im östlichen Deutschland war nämlich die Neugründung verhindert worden und fast 180 Logen gingen und blieben dadurch dem Deutschen Druiden-Orden verloren.


Der Ordensname

Unser Logenbund ist keine Nachfolgegesellschaft der keltischen Druiden. Die Druiden, die im hochentwickelten keltischen Staatssystem Förderer der geistigen und kulturellen Entwicklung waren, gaben lediglich Anlaß für die Namensbildung.


Der Ordensaufbau

Die Logen sind die jeweils örtlichen Vereinigungen. In den Groß-Logen sind die einzelnen Logen gebietsmäßig zusammen gefaßt, z.B. Groß-Loge Berlin-Brandenburg. Das Präsidium ist das oberste Gremium im Deutschen Druiden-Orden.


Die Logenhierarchie

An der Spitze steht der Logenvorsitzende; er wird alle zwei Jahre gewählt. Mit ihm gemeinsam bilden der stellvertretende Vorsitzende, der Schriftführer und der Schatzmeister den Vorstand.

Das Logenmitglied durchläuft in seiner Logenzugehörigkeit verschiedene Grade. Sie sind ein wichtiges Fundament für den Gewinn oder Zuwachs an Logenkultur. In allen Logen- und Großlogengraden werden ethische Grundwerte und das Bekenntnis zu Brüderlichkeit an uns herangetragen Die brüderliche Verbindung wird durch das "Du" dokumentiert. Grundgedanke ist dabei, gegenüber allen Brüdern des Ordens eine zwischenmenschlich verbindende Einstellung zu erreichen.


Die Ideale

Sieben moralisch-ethische Ordensregeln, die realistischen und sittlichen Grundauffassungen entsprechen.

Das Ordensgesetz und die Ordensregeln, werden jedem Mitglied ausgehändigt. Sie regeln und ordnen das reibungslose Zusammenwirken im Orden. Das Bekenntnis zur geistigen Freiheit schließt parteipolitische und konfessionelle Arbeit innerhalb einer Loge aus. Es wird erwartet, daß kein Mitglied parteipolitisch oder  religionsbezogen dogmatisch in der Loge tätig wird.


Das Ritual

Es dient der Gestaltung der Logensitzungen und basiert - wie bei allen traditionsreichen Logenvereinigungen - auf überlieferten Verhaltensnormen von Ordens-/Logenkonventionen. Die Aufnahme eines neuen Mitglieds findet beispielsweise im Rahmen des Logenrituals in feierlicher Atmosphäre statt. Das Logenritual trägt wesentlich dazu bei, daß wir uns als Brüder begegnen und ein zwischenbrüderliches Verständnis entwickeln, wie es zweifelsohne in ähnlichen Organisationen in dieser Weise nicht zu finden ist. Hierin liegt die Stärke von Logenorganisationen, auf die wir stolz sein dürfen.


Der Siebenstern

Er ist das Symbol des Druiden-Ordens. Die Logenbrüder tragen ihn als Zeichen ihrer Mitgliedschaft.


Der Logen-Abend

Die Logensitzungen mit Vorträgen und Diskussionen finden im Logenheim statt; die feierlichen Sitzungen in der sogenannten "Innenloge". Bei besonderen Anlässen dient der Logenabend gesellschaftlichen Zusammenkünften mit den Damen der Mitglieder und Gästen.


Eine Loge bietet also

Möglichkeiten zu guten Gesprächen unter Berücksichtigung von Toleranz und Fairness

Kontakte zu anderen Berufsgruppen, also weg von einseitiger Diskussion und Information

Eingliederung in eine Gemeinschaft gehobenen Niveaus

Aussprachemöglichkeiten, mit der Voraussetzung des zu erwartenden Verständnisses

Wissens- und Bildungserweiterung

Gehobene Geselligkeit

Bildung und Pflege von Freundschaften.

Vorsitzender
Desiderius Sozanski
Bavaria - Loge
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