›Heimat‹



Heimat‹ – oft ein Ort im Gestern – ist ein verlässliches Gefühl, ist das Empfinden einer elementaren Zustimmung zu dem einzigen Faktum unserer Existenz, das vollkommen unbeeinflussbar ist: dass es uns überhaupt gibt und eine tiefe emotionale Bindung entsteht.

›Heimat‹ hat, wenn man diesen Versuch unternimmt, eine räumliche, eine zeitliche, eine soziale, eine emotionale und eine kulturelle Dimension.

Das wirft Fragen auf:
Ist ›Heimat‹ ein Haus, ein Ort, ein Land – ein Gefühl?
Hat ›Heimat‹ somit auch Grenzen, die wer (jemand anders?) gezogen hat?

Die Welt ist enger zusammengerückt, durch Globalisierung und Tourismus, durch Internet und Migration.
Die Menschen führen ein digitalisiertes, dauerflexibles und dauermobiles Leben. Sie wechseln häufig den Wohnort (und noch häufiger den Arbeitgeber), sie verlassen die Kirche (und ihren Partner sowieso), sie sind radikale Individualisten, die ausgebrochen sind aus einem Gefängnis, das die Soziologie ›Normalbiografie‹ nennt.
Nun fühlen sie sich unbehaust.
Das heißt aber auch gleichzeitig, dass sich heute jeder seine ›Heimat‹ allein erarbeiten muss, immer wieder neu:

Wer bin ich?
Wer will ich sein?
Wie will ich wahrgenommen werden?

»Heute über Heimat zu sprechen heißt vor allem, über ihren Verlust zu reden«, schreibt der Schriftsteller Christian Schüle in seinem Buch ›Heimat. Ein Phantomschmerz‹.
»Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich verstanden werde.« [Karl Jaspers]
Wenn das so ist, ist Heimweh die Sehnsucht nach Verstehen und Verständnis.

Die Suche nach ›Heimat‹ ist die Suche nach dem Besonderen, dem Authentischen. ›Heimat‹ ist, wo man zu Hause, geborgen, mit allem vertraut ist.

Genau dieses Angebot möchte unsere Loge machen, den Platz für sich zu finden, den wir immer suchen: einen Ort, eine Pforte, ein Quartier, einen Raum, ein Refugium, eine Stätte:

 

 

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•  den [›Ort‹] der Begegnung
•  den [›Raum‹] für Geselligkeit
•  das [›Quartier‹] der Generationen
•  das [›Refugium‹] für Individuen
•  den [›Platz‹] für Wissen
•  die [›Stätte‹] autonomer Menschen
•  die [›Pforte‹] des Zugangs zum Orden


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›Heimat‹

          »Ohne Heimat sein
                heißt leiden«

    [Dostojewski (1821-1881)]


Buch-Titel

              Ist ›Heimat‹
  Projektionsfläche für (meist)
     melancholische Gefühle?
    Auf jeden Fall ist ›Heimat‹
     etwas sehr Individuelles


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    markgrafen-loge@ddo-vaod.de