Der Deutsche Druiden-Orden
in der Presse


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Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Rundschau

Wenn Männer die Zeit anhalten

Mit freundlicher Genehmigung der Schwäbische Zeitung [PDF]

Artus-Loge, Köln

Mit freundlicher Genehmigung der Kölner Rundschau [PDF]

Zur Brüderlichkeit, Duderstadt


Artus-Loge, Köln

Mit freundlicher Genehmigung der Kölner Rundschau [PDF]

Loge Peredur, Kassel

Mit freundlicher Genehmigung der hna.de (03.11.2014)
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Lessing Loge, Peine

Mit freundlicher Genehmigung der Peiner Allgemeinen Zeitung (Interview vom 21.09. 2014)
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Herkomer und die Druiden

Münchner Bavaria Loge informiert in Landsberg über ihr Wirken
Von Silke Feltes

„Er war ein Edelmensch. Ein echter Druide.“ So steht es auf der Ehrentafel in der Druidenzeitung vom 1. Mai 1914 anlässlich des Todes von Professor Sir Hubert von Herkomer.

Sie sitzen in einem Nebenraum der Gaststätte Schafbräu im Hinteren Anger. Kinderbilder hängen an der Wand. Dazwischen projiziert ein Beamer den aktuellen Leitspruch der Deutschen Druiden: „Stark durch Weitblick“. Desiderius Sozanski trägt vor. Schwarzer Anzug, graue Krawatte mit dunkelgrauem Siebenstern, dem Erkennungszeichen des Ordens. Er ist der erste Vorsitzende der Münchner Bavaria-Loge im Deutschen Druiden-Orden, einem eingetragenen Verein. Das Thema heute Abend: Herkomer und die Druiden.

Druiden?
Die meisten von uns kennen wohl nur Einen: Miraculix, eine Zaubertrank kochende Comicfigur, erschaffen von Rene Goscinny. Tatsächlich waren die Druiden die intellektuell und religiös hochgebildete Oberschicht der Kelten, sie waren ihre geistigen und kultischen Führer, „Weise“, die Wissenschaft, Kunst und Naturverbundenheit verkörperten. So nimmt man zumindest an, denn direkte und authentische Quellen gibt es nicht.

Schöne Künste und Ideale
Später, im 18. Jahrhundert, dem Zeitalter der Aufklärung, einer Zeit großer gesellschaftlicher Umwälzungen, entwickelte sich eine Art Keltenromantik und zahlreiche moderne Druidenorden entstanden. Oft handelte es sich um liberale, bildungsbürgerliche Männerbünde, dem Geist der Aufklärung, den schönen Künsten und Idealen wie Brüderlichkeit, Toleranz, Nächstenliebe, Frieden und Völkerverständigung und ganz allgemein dem Humanismus verpflichtet. Sie nannten sich Druiden, da dieser Name, so Sozanski, „als Symbol für persönliche Integrität und das Bestreben, Wissen und Weisheit zu erlangen“ steht. Im Jahr 1781 gründete Henry Hurle, ein britischer Freimaurer, in London den „Ancient Order of Druids“. International entstanden in den folgenden Jahren etliche Tochterlogen, so auch 1878 die Münchener Bavaria-Loge, der Desiderius Sozanski angehört. Sie sind politisch, konfessionell sowie wirtschaftlich unabhängig, betont der Vorsitzende. Die modernen Druiden machen keine Öffentlichkeitsarbeit und werben keine Mitglieder, erzählt er, jeder solle selber seinen Weg zu ihnen finden. Satzung, Ziele, Aktivitäten, alles sei transparent und auf ihrer Website nachzulesen. Darüber hinaus sei man verschwiegen. Was in der „Inneren Loge“ passiert, findet keinen Weg nach Außen. Hier solle eine Atmosphäre des Vertrauens herrschen. Zu den Vorträgen an der „Außentafel“ sind dann wieder Damen und Gäste geladen.

Hubert von Herkomer war auch ein Druide. Foto: Thorsten Jordan

Und was hat das mit Hubert von Herkomer zu tun? „Ich bin nie Mitglied eines Vereins gewesen, aber hier habe ich gefunden, was ich suche,“ so zitiert Dr. Heinrich Fricke, ehemaliger Präsident des Deutschen Druiden-Ordens im Jahr 1910 anlässlich seiner Englandreise Hubert von Herkomer. Hier, bei den Druiden. Der vielseitig interessierte, bayrische Waliser Herkomer lernte in Wales den „Gorsedd of Bards“ kennen, eine 1791 gegründete Gesellschaft zur Pflege keltischer Kunst und zur Förderung der walisischen Sprache und Dichtung. Queen Victoria war seinerzeit Ehrenmitglied, so erzählt es Sozanski. Prince Charles ist es bis heute. Bald wurde auch Herkomer aufgenommen und, so Sozanski weiter,“bereicherte die Vereinigung mit seiner Kunst“. Er habe mancherlei Gesänge für die Barden gedichtet und vertont, das Ornat sowie das Zeremonialschwert entworfen. Gegenstände, die bis heute bei der Druidenzeremonie in Wales getragen werden.

Die Brüder der Bavaria-Loge haben in ihren Ordensarchiven geforscht und folgendes gefunden: Am 9. Oktober 1910 ist Herkomer der künstlerisch geprägten Münchner Schiller-Loge, einer Vorläuferin der Bavaria-Loge feierlich beigetreten. Aufgrund seiner fortgeschrittenen Krankheit, sei es Herkomer oft nicht möglich gewesen nach München zu reisen, stattdessen, so berichtet Sozanski, hätte er oft die gesamte Loge in den Mutterturm eingeladen und „verplauderte dort manches Stündchen.“ Den damaligen Vorsitzenden der Schiller-Loge, Kloiber, zitiert Sozanski: Herkomer habe mit seinem durchdringenden, klaren Künstlerauge die Dinge ganz anders gesehen als andere Leute. Er sprach über Kunst, über Lebensweisheit, über unseren Orden, er redete mit der Seele.“ Herkomer war eben ein Edelmensch, ein echter Druide.

Mit freundlicher Genehmigung vom Landsberger Tageblatt

Mit freundlicher Genehmigung der Braunschweiger Zeitung
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Columbus-Loge, Berlin


Mit freundlicher Genehmigung der Augsburger Allgemeine
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Monrepros-Loge, Ludwigsburg

Mit freundlicher Genehmigung der Südewest Presse

Freigabe: Wolfenbütteler Schaufenster April 2012
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Artus-Loge, Köln

Freigabe: Kölnische Rundschau 26.01.12
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Loge Albatros, Wittmund