Zehlendorf braucht Suppenküche

Armut auch im Wohlstandsbezirk – wer kann helfen?

Den Berlinern ist seit eh und je ins Bewusstsein geschrieben, dass es arme und reiche Bezirke gibt. Das jetzt auch in Bezirken mit gehobenen Einkommen Bürger in Not geraten, ist eine Entwicklung, die weit gehend unbemerkt geblieben ist: Die Paulusgemeinde in der Mitte Zehlendorfs betreibt eine Suppenküche, um den Menschen im Bezirk zu helfen, die nicht anders zu recht kommen. An drei Tagen in der Woche werden von Oktober bis in den Frühling bis zu 100 Personen mit Essen versorgt – bei stetigem Zulauf. Neben einer kostenlosen Mahlzeit erhalten die Besucher Kleidungsstücke, Schuhe und wenn möglich Decken oder Schlafsäcke.

Diese Zuwendungen werden alleine durch Spenden und ehrenamtliche Tätigkeit möglich. Koordiniert wird diese Initiative von Frau Rosemarie Mette vom Diakonischen Werk. Seit 2010 wird die Suppenküche tatkräftig von der Columbus-Loge Berlin unterstützt, mit der Idee, Mitbürger in Not direkt aus der Nachbarschaft heraus zu unterstützen. Die Logen-Brüder erwirtschaften Spenden z. B. auf dem Weihnachtsmarkt an der Grunewaldkirche und finanzieren damit die Zuwendungen.

Die Columbus-Loge ist eine soziale Gemeinschaft humanistisch orientierter Menschen, die menschliche Kontakte bewusst auch ausserhalb von Internet und Facebook pflegen wollen. Hierzu findet sich jeden 1. und 3. Montag im Monat im Logenhaus in der Fontanestraße 12a im Grunewald Gelegenheit – Gäste sind herzlich willkommen.

Für den Herbst 2011 werden Spenden gesucht: Gut erhaltene Kleidung, Decken, Schlafsäcke, Schuhe oder Bücher für den Basar. Wenn Sie für die Suppenküche der Paulusgemeinde Spenden möchten, so wenden Sie sich an die COLUMBUS-LOGE BERLIN oder direkt an das Diakonischen Werk [LINK zum Spendenkonto].