Spenden & Aktionen



Spenden und tätige Mithilfe für die Münchner Tafel

Mit Tatendrang banden sich einige Mitglieder der Bavaria-Loge  kürzlich unsere Tafelschürzen um. Als zupackende Helfer konnten wir  Klaus Hoffmann, Dietmar Kade, Dr. Jürgen Metken und Desiderius J. Sozanski an einer Verteilstelle begrüßen. Während der Überreichung von Lebensmittelspenden an Tafelgäste verschafften sich die Herren einen nachhaltigen Eindruck, wie ihr gemeinnütziges Engagement wirkt. So erlebten die Mitglieder der Münchner Loge wie viel Unterstützung sie mit ihrer Spende in Höhe von 4.500 Euro leisten.  Denn einen Teil dieses bei der Adventsfeier der Bavaria-Loge (organisiert im Deutschen Druiden-Orden VAOD e.V.) feierlich übergebenen Betrages, konnten sie nun persönlich in Form von Kartoffeln, Kohl und Möhren in bedürftige Hände überreichen. Wir danken herzlich!

Text: Münchner Tafel e.V.
Fotos: Oben - Druiden in Schürzen. Unten - Walter Alle, Vorsitzender der Druiden-Hilfe e.V., Desiderius J.  Sozanski, Vorsitzender der Bavaria-Loge und Peter Poertzel, Vorstand Münchner Tafel (v.l.n.r.)

Dr. Rupert Neudeck in Wilhelmshaven

Ein großes Ereignis wurde in der Loge Jade Veritas begangen. Dort war ein weltbekannten Gastredner zu Besuch, Dr. Rupert Neudeck. Dank der Kontakte zur Presse und dem Rundfunk hatte Werner Biehl in seiner Öffentlichkeitsarbeit alles daran gesetzt, die Veranstaltung in den Vordergrund zu bringen. In der Presse erschienen  Dr. Neudeck dann einige Male, so hatte er auch den Bürgerpreis der deutschen Zeitungen durch Justizminister Heiko Mass überreicht bekommen. Nach der Veranstaltung waren noch ca. 20 Gäste ins Hotel "home" gekommen, um einen kleinen gemütlichen Abend mit Herrn Neudeck zu verbringen. An dem Abend war auch das Arztehepaar Dr. Luong-Thanh Lam aus F`groden gekommen, sie waren mit Neudecks Hilfe vor über 35 Jahren aus dem Vietnamesischen Meer gerettet worden. Natürlich waren sie überglücklich, diesen Mann aus nächster Nähe begrüßen zu dürfen, den sie sonst nur aus 600 m Entfernung zu Gesicht bekamen. Aber auch Herr Dr. Neudeck war mit unserer Veranstaltung sehr zufrieden. So schrieb er nach seiner Rückkehr dem Redakteur u. a.: „Ganz herzlichen Dank für die sehr schöne und auch mich bewegende Veranstaltung, die ich sehr gut in Erinnerung habe. Und auch herzlichen Dank für Ihre Mühe um meine Mobilität.“ 

Foto: v.l. Gerold Hillmann, Wolfgang Gürtler, Uwe Taubenrauch, Dr. Rupert Neudeck, Werner Biel.

Gerold Hillmann



Druiden helfen dem kranken Cilian

Dreijähriger Junge kam taub zur Welt, wäre fast auf der Intensivstation gestorben. Er kann nun eine Delfintherapie beginnen.

Cilian kam im Februar 2011 taub zur Welt. Wenig später wurde ihm ein Implantat eingesetzt, doch während der Operation kam es zu Komplikationen – Cilian musste auf die Intensivstation. Im Gegensatz zu anderen Menschen in ihrem Alter geht Tabea Zietz (23) nicht zu Verabredungen oder in Clubs – ihr Sohn Cilian braucht ihre ganze Aufmerksamkeit: „Ich bin froh, wenn ich mich abends mal hinlegen kann“, sagt sie.

Als sie vor drei Jahren mit Cilian schwanger wurde, war sie gerade in ihrer Ausbildung zur Hauswirtschafterin: „Die Ausbildung habe ich fertig gemacht – zwischen Krankenhaus und Prüfungsbüchern.“ Tabea Zietz kümmert sich täglich 24 Stunden um Cilian, arbeitet in einem kleinen Nebenjob und ist auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Ihre Eltern unterstützen sie sehr. Cilians Vater verließ die junge Familie.

Von der Operation hat sich Cilian inzwischen erholt, leidet aber unter Entwicklungsstörungen, sein Sprachvermögen ist eingeschränkt: „Er entwickelt sich nicht weiter. Wir waren deswegen bei der Autismusberatung“, sagt Zietz. Cilian zeige viele Symptome von Autismus, so habe er Probleme beim Schlucken und Schwierigkeiten beim Essen. Manchmal verletzt er sich selbst. Autismus lässt sich jedoch erst sicher diagnostizieren, wenn er älter ist. Cilian bekommt Pflegestufe 2, um spezielle Therapieformen durchführen zu können, fehlt das Geld. Seit seiner Geburt versucht Tabea Zietz auf Cilians Schicksal aufmerksam zu machen: „Wir haben eine Facebook-Seite, und die Leute interessieren sich sehr für ihn.“ Bei einem Lehrgang für Eltern behinderter Kinder wurde Zietz auf die Delfintherapie aufmerksam. Sie glaubt fest daran, dass eine solche Therapie auch Cilian helfen würde.

„Ich bin als Webdesigner beruflich viel im Internet unterwegs und wurde so auf Cilians Geschichte aufmerksam“, sagt Frank Brunner. Er hat selbst einen Sohn in Cilians Alter und wollte der jungen Mutter sofort helfen. Als erstes stellte er Zietz eine Internetseite zur Verfügung. Brunner ist auch Schriftführer der Flensburger Druiden-Loge Nordmark und schlug seinen Logenbrüdern vor, für Cilian zu spenden. „Wenn man schon in einem Orden ist, der sich Wohltätigkeit auf seine Fahnen geschrieben hat“, sagt der 1.Vorsitzende der Loge Nordmark Gerd Hanke.

Mit freundlicher Genehmigung des Flensburger Tageblatts
Foto v.l.: Frank Brunner mit Cilian, Tabea Ziet, Gerd Hanke

Radtour gegen Mundkrebs

Hans Böge

Zu einer Spendenaktion der besonderen Art startete Hans Böge (68) aus Reher: Mit einer Fahrradtour quer durch Deutschland machte er auf die Gefahren von Mundkrebs aufmerksam. Gleichzeitig rief Hans Böge auf seiner 2000 Kilometer langen Radtour zu Spenden zugunsten der Schleswig- Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V. und des Fördervereins Heimmitwirkung auf.
2010 war bei Hans Böge während einer Routineuntersuchung beim Zahnarzt Mundkrebs diagnostiziert worden. „Das war zunächst ein großer Schock. Doch die folgende Behandlung im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und der Beistand meiner Frau und zahlreicher Unterstützer haben mich wieder auf die Beine gebracht“, sagt Böge. „Mit der Radtour wollte ich mich bei allen Wegbegleitern bedanken und gleichzeitig aufklären und Mut machen.“ Unterstützt wurde er dabei von der Kampagne „Gemeinsam gegen Mundkrebs in Schleswig-Holstein“, der Chemnitz- Bellmann-Loge des Deutschen Druiden Ordens und als Schirmherr der Aktion Dr. Heiner Garg (Landesgesundheitsminister a.D.). „Leider erkranken noch immer viel zu viele Menschen an dieser gefährlichen Krebsart“, sagt Garg. „Ich bin Hans Böge deshalb sehr dankbar, dass er mit seiner Deutschlandtour für dieses Thema sensibilisiert – das ist nicht nur für die Lebenserwartung der potenziellen Betroffenen wichtig, sondern auch für die Lebensqualität.“ Mundkrebs ist die fünfthäufigste Krebserkrankung bei Männern. Oft wird die Krankheit aber erst in einem späten Stadium erkannt. Die Folge ist, dass rund die Hälfte der Betroffenen kaum länger als fünf Jahre überlebt. Dabei lässt sich der Tumor in der Regel gut behandeln, wenn die Anzeichen – beispielsweise bei einer Routineuntersuchung beim Zahnarzt – früh erkannt werden. Seit mehr als einem Jahr setzt sich das Projekt „Gemeinsam gegen Mundkrebs in Schleswig-Holstein“ der Klinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie am Kieler UKSH-Campus dafür ein, über die Gefahren von Mundkrebs aufzuklären.


Spende der Loge Achalm kommt bei Kindern des „Annavereins“ sehr gut an

Vertreter der Loge Achalm und des Annavereins mit Familie Koch.

Eine Geldspende der Loge Achalm ermöglicht es, dem „Annaverein“ mit „Geschwisterkindern“ von an Krebs erkrankten Kindern drei Reitnachmittage auf dem Tannenhof in Pfullingen zu verbringen. Am Samstag war bei schönstem Frühsommerwetter der Erste der drei Reitnachmittage an dem zwölf Kinder mit Ihren Eltern teilgenommen haben. Der Annaverein gibt durch Reit- und Kunsttherapie „Geschwisterkindern“ von an Krebs erkrankten Kindern eine neue Perspektive. Die Loge-Achalm unterstützt und ermöglicht diese Projekte des „Annavereins“ mit einer Geldspende. Martin Koch der Besitzer des Tannenhofs legt noch einen Nachmittag „drauf“. Gestärkt durch die selbstgebackenen Kuchen der Mütter und Vereinsmitglieder ritten die Kinder am Nachmittag in der Umgebung des Hofes durch die Wiesen und Felder. Eine wichtige Entspannung für die Kinder, deren Alltag sonst durch die Krebserkrankung Ihrer Geschwister geprägt ist.


Flutkatastrophe 2013 - Passau

Spendenübergabe an das St. Johannis Spital (siehe Text)

In Zusammenarbeit mit dem Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Passau, Frau Schmeller,  wurden von der Bavaria-Loge  zwei Einrichtungen ausgewählt, welche vom Hochwasser 2013 schwer getroffen wurden.

Es waren dies das Seniorenheim der St. Johannisspitalstift Passau Stiftung und das Theater im Fürstbischöflichen Opernhaus Passau. Ohne den Umfang der Schäden oder den Zustand der Aufräumarbeiten zu kennen, folgten die Brüder des Bavaria-Loge dem Aufruf des Präsidiums des DDO für die Opfer der Flutkatastrophe 2013 zu spenden  und überbrachten gemeinsam mit der Druiden-Hilfe e.V. - der gemeinnützigen Solidargemeinschaft des DDO - eine Geld-Spende zur direkten Unterstützung der betroffenen Institutionen.

Spendenübergabe für St. Stephans-Dom (siehe Text)

Im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung im Bischofszimmer der Heilig Geist Stiftschenke wird die Spende in Höhe von Euro 3.000 von W. Alle, dem Vorsitzenden der Druiden Hilfe e.V. und D. Sozanski, dem Vorsitzenden der Bavaria Loge, München Frau Sonja Stadler, Leiterin des  Seniorenheims St. Johannis Spital und dem ehrenamtlichen Verwaltungsrat für St. Johannis Spital, Herrn Rainer Holzmann überreicht. Dabei überraschte die Vertreter der St. Johannis Stift nicht nur die Höhe sondern auch das persönliche Überbringen der Spende. In angenehmer Atmosphäre wurden Gedanken, Erfahrungen und Ideen ausgetauscht. Eine Delegation der anwesenden Vertreter des Deutschen Druiden Orden besichtigte zum Abschluss das Seniorenheim und konnte sich selbst ein Bild der entstandenen Schäden an Gebäude und Einrichtung machen. Frau Stadler überreichte zum Abschied ausführliches Dokumentationsmaterial zu Seniorenstift und den erfassten Hochwasserschäden.


Spendenfahrzeug der Loge Achalm für die Hauspflege Reutlingen

Wir unterstützen:

Evangelische Kirchengemeinde Zizishausen

Kinderhospizdienst Ludwigsburg

Olgäle-Stiftung für kranke Kinder

Diakonie Köln

Vesperkirche

Förderverein Heimmitwirkung Schleswig-Holstein

Diakonie Stetten

Kinderklinik Böblingen

Krebskranke Kinder

Ekuthuleni