Der Preis des DDO


„Es muß aufhören, dass sich unsere Gesellschaft in die Gerechten und die Gerichteten teilt“

Gustav Heinemann, Politiker, 1899 – 1976

Unsere Auszeichnung für humanitäre, staatsbürgerliche oder wissenschaftliche Leistungen

Der Preis des Deutschen Druiden-Ordens VAOD

Das Eintreten für Brüderlichkeit, Toleranz, tätige Nächstenliebe und den Schutz der Menschenrechte prägt die Tradition des Deutschen Druiden-Ordens. Es stellt den Kern unserer Logenarbeit dar.

Es war das Anliegen der Gründer unserer Vereinigung, dem Menschen zum „Ausgang aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“  zu verhelfen – wie es Immanuel Kant formuliert hätte. Ihre Ideale waren die der Aufklärung. Die Menschen sollten zum freiheitlichen, eigenständigen Gebrauch der Vernunft angeleitet werden. Das galt als Voraussetzung, um auch ein neues Gesellschaftsideal zu verwirklichen – die Grundlage des modernen, demokratischen Rechtsstaats. Mit der Arbeit in den Logen leistete man dafür einen Beitrag. Dazu gehörte auch das Versprechen der gegenseitigen Hilfe und Wohltätigkeit.
Bis heute ist die Verwirklichung eines freiheitlichen, menschenwürdigen und glücklichen Daseins das erklärte Ziel unserer Logen. Darin sehen wir unseren Beitrag zu einer modernen, freiheitlichen Gesellschaft.
Mit dem Preis des Deutschen Druiden-Ordens werden seit 1986 Persönlichkeiten oder Institutionen geehrt und gefördert, die durch eine besondere humanitäre, staatsbürgerliche oder wissenschaftliche Leistung zur Verwirklichung der Ordensziele beigetragen haben.


Preisträger 2010 - Prof. Dr. med. Hermann Haller

Prof. Dr. med. Hermann Haller

Herr Prof. Dr. med. Herrmann Haller ist Direktor der Abteilung für Nephrologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und Studiendekan der Medizinischen Hochschule Hannover. Er ist ein international renommierter Internist und Forscher auf dem Gebiete der Hypertonie und hat dem Bluthochdruck mittels Impfung den Kampf angesagt.

Die Impfung erfolgt in einem vollkommen neuen Therapieansatz gegen den Bluthochdruck. Da von dieser Krankheit 20% unserer Bevölkerung unter 60 Jahren und 40% über  60 Jahren betroffen sind, sind wir überzeugt, dass er mit seinem überaus engagierten Handeln den Menschen einen großen Dienst erweist.

Der Preis des Deutschen Druiden-Orden VAOD wird seit 1985 an Personen vergeben, die sich in besonderer Weise auf den Gebieten der Humanität, der Kunst, der Wissenschaft und durch besonderen staatsbürgerlichen Einsatz verdient gemacht haben. Diesen Anspruch erfülle der Preisträger in vollem Maße, meinte Frank Graffenberger, Präsident des Deutschen Druiden-Ordens, der in den Räumen des Altstadtrathauses der „Dornse“ die mit 5.000 EURO dotierte Auszeichnung an Professor Dr. Hermann Haller vergab.

Der Bluthochdruck ist die Volksseuche Nummer eins, an der bereits jeder vierte Bürger unseres Landes leidet, berichtete der Laudator, Professor Tom Schaberg. Hoher Blutdruck ist das Zeichen einer systematischen Erkrankung unseres Gefäßsystems. Er schädigt viele Organe, verursacht Herzinfarkt und Schlaganfall, informierte Professor Schaberg, der am Diakoniekrankenhaus Rotenburg (Wümme) tätig ist. Der Bluthochdruck, so stellte er ausdrücklich fest, ist eine schleichende Erkrankung mit weit reichenden Folgen, die zunächst von den Betroffenen nicht wahrgenommen werden. Er dankt dem Deutschen Druiden-Orden für die Auszeichnung mit diesem Ehren-Preis, zumal Professor Hermann Haller im unermüdlichen Einsatz für seine Forschung in der ganzen Welt unterwegs sei und dabei im Jahr über 400.000 Meilen zurücklegt.


Preisträger 2008 - Dr. med. Franz Joseph Freisleder

Dr. med. Franz Joseph Freisleder

Der Preis des Deutschen Druiden-Orden 2008 wurde an Herrn Dr. med. Franz Joseph Freisleder, Ärztlicher Direktor der Heckscher-Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in München, verliehen.

Diese weit  über Bayern hinaus bekannte und  anerkannte  Fachklinik bietet für alle kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen individuelle und vielschichtige Therapiekonzepte und ambulante Suchtbehandlung an. Dass diese Angebote notwendig sind, zeigt der verstärkte Zulauf in den letzten Jahren, denn immer mehr Kinder und Jugendliche sind auf Grund psychischer, neurologischer und sozialer Auffälligkeiten untersuchungs- und behandlungsbedürftig.

Der Aspekt, dass sich viele Menschen uneigennützig in Vereinen und Organisationen, wie auch dem Druiden-Orden engagieren wollen, erfordert es nachhaltig, persönliches Wirken und hohen Einsatz von Bürgern unseres Landes verstärkt zu würdigen. Unser Präsident Br. Frank Graffenberger betonte bei der Verleihung ausdrücklich, dass unser Orden von jeher der Förderung herausragender Leistungen von Persönlichkeiten zur Verbesserung des Gemeinwohls verbunden war, mit der Person Dr. Freisleders würde eine Persönlichkeit geehrt, die überragende Leistungen zur Verbesserung des Gemeinwohls in unserem Land vollbringt.


Frau Shin-Heae Kang - Preisträgerin 2006

Shin-Heae Kang

Sie erhielt den Preis als außergewöhnlich begabte junge Nachwuchspianistin für ihre brillanten Darbietungen und ihre einzigartigen Leistungen beim Studium zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter.

Shin-Heae Kang ist die Tochter koreanischer Eltern und in Kiel geboren. Wer mit drei Jahren den ersten Klavierunterricht bekam, mit zehn Jahren als Vorstudentin bei Prof. Manfred Fock an der Musikhochschule Lübeck aufgenommen und als 14-Jährige zum Studium am Institut für Frühförderung musikalisch Hochbegabter bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, dem „Guru der Pianisten“, zugelassen wurde, ist allemal prädestiniert für eine Ehrung und zugleich Unterstützung durch den alle zwei Jahre zu vergebenden Preis unseres Ordens. 


Preisträger 2004 - Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng

Weil sie Ethik für mehr Menschen im Alltag begreifbar macht und in hervorragender Weise dem Frieden dient, erhielt die Stiftung Weltethos, vertreten durch den Tübinger Theologen Hans Küng, den Ethik­preis 2004 des Deutschen Druiden-Ordens. Überreicht wurde der mit zehntausend Euro dotierte Preis am 2. Oktober 2004 in der Stadthalle Nürtingen.

Die Stiftung Weltethos unterstützt interkulturelle und interreligiöse Forschung, Bildung und Begegnung. Sie genießt in der internationalen Öffentlichkeit sehr hohes Ansehen. Namhafte Unterstützer sind z. B. Bundespräsident a. D. Horst Köhler, UN-Generalsekre­tär a. D. Kofi Annan und Mary Robinson, bis vor kurzem amtierende UN-Hochkom­mis­sarin für Menschenrechte. Der Präsident der Stiftung, der Tübinger Theologie-Professor Hans Küng, wird international als einer der einflussreichen Denker im Dienste des Friedens geschätzt.


Wir unterstützen:

Evangelische Kirchengemeinde Zizishausen

Kinderhospizdienst Ludwigsburg

Olgäle-Stiftung für kranke Kinder

Diakonie Köln

Vesperkirche

Förderverein Heimmitwirkung Schleswig-Holstein

Diakonie Stetten

Kinderklinik Böblingen

Krebskranke Kinder

Ekuthuleni